Pressebericht zur Konzertreihe

WinterTräumerei, mehr als nur ein Konzert

Dass die Konzertreihe WinterTräumerei mehr als nur ein Konzert ist, dies konnten die Besucher am Wochenende des 26. und 27. November in Eupen erleben. Schon beim Eintritt in der Empfangshalle der Pater Damian Schule (PDS) war eine herrliche, liebevolle bis ins Detail geplante Dekoration realisiert worden.

 

Das komplette Team trat freundlich und in einem schicken Outfit den Besuchern entgegen. Das Bühnenbild war eine Augenweide und man konnte sich nicht satt genug daran sehen. Sehr stimmungsvoll und ohne zu übertreiben einfach herrlich.

Unter dem Motto: Freude geben, Freude erleben und die Tradition bewahren, wurde das Konzert in beeindruckender Weise vom Sinfonischen Blasorchester der Königlichen Harmonie Hergenrath unter der Leitung von Gerhard Sporken eröffnet. Nach der offiziellen Begrüßung durch den Initiator der Winter Träumerei, Joseph Demonthy, und durch einige Worte der großen Anerkennung durch Daniel Hilligsmann, der in Vertretung des Schirmherrn, DG Ministerpräsident Oliver Paasch, sprach, startete das abwechslungsreiche Programm durch: Der Chor des ACF Kelmis eröffnete den Reigen mit weihnachtlichen Klängen, Catharina Marquet, sie wurde am Klavier begleitet von Galina Ryzhikova, die auch einige Solostücke von Rachmaninoff spielte. Etwas ganz neues in diesem Jahr war eine Solistin an der Harfe: Anaëlle Ziadi. Hier gesellten sich dann noch im Gesang Barbara Mergelsberg und Erik Schmidt hinzu.

Die „Schlüsselerlebnis“ Geschichte, vorgelesen von André Goebels, lies so manchen nachdenken über den Zeitgeist von heute. Achim Roskopf als Solist an der Gitarre traf genau den Nerv, mit seinen eigenen, einfühlsamen Kompositionen. Annemie Lorenz aus Köln brachte im Rheinischen und Kölschen Dialekt einige Geschichten im ersten und im zweiten Teil des Programms zum Besten und bei verschiedenen dieser Geschichten blieb beim Publikum kein Auge trocken vor Lachen. Tenor des Publikums: “Einfach genial, diese Frau“.

Der Knabenchor Eupen brachte durch seine lebhaften und vor allem klaren Stimmen, weihnachtliche Stimmung auf der ganzen Linie. Und schon kam das Finale des ersten Teils. Die Verantwortlichen hatten die Idee umgesetzt, ein kleines Finale im ersten Teil einzubauen, da einige Künstler nicht bis zum Schluss der Veranstaltung bleiben konnten. Unter der Federführung von Dirigent Gerhard Sporken, wurde ein tolles kleines Finale im ersten Teil auf die Beine gestellt.

Der zweite Teil des Programms wurde durch eine geniale Licht-Show eröffnet. Mit dem Streichquartett Eastbelgica und Sare Anne de Bruijne , das Vokalensemble Arnikas, Marc Steffens an der Konzertorgel, Linda Klinkers, und dem Gemischten Chor aus Montzen, Cadence. Die Mundartgruppe aus Köln Papallapap und die Streicher des Eastbelgica Quartett traten zum Teil zusammen auf. Sie verabschiedeten sich mit einem Lied: „Loss mer dänne Danke sage“. Besser konnte dieser Reigen nicht beendet werden.

Das große Finale stand auch unter der Federführung von Gerhard Sporken, der hier einmal mehr bewiesen hat, was Musik und Musiker ihm bedeuten.

Auch dem Technik-Team gebührt ein großes Lob. Fazit: Mit einer tollen Mannschaft wurde bewiesen, dass auch ein kleiner Veranstalter eine professionelle Show auf die Beine stellen kann.

Newsletter